Wissenswertes von A bis Z

Wir wollen das Beste für die Zähne Ihrer Kinder. Daher haben wir hier ein paar Informationen zusammengestellt, die Ihnen bei Ihrem Praxisbesuch, Prophylaxe und anderen Themen rund um die Zahnmedizin helfen.

Wie entsteht Karies?

 

Jedes Mal, wenn wir Süßes essen, wird vom Zahnbelag (auch Plaque genannt) eine Säure produziert, die unsere Zähne angreift. So ein Säureangriff löst Mineralien aus den Zähnen heraus. Werden wiederholt Mineralien aus dem Zahn herausgelöst, wird ein "Loch" entstehen.

 

Unser Tipp: "Ein sauberer Zahn wird nicht krank."

 

Wie wird behandelt?

 

Die Therapie umfaßt die psychologische Führung beim Zahnarztbesuch (Verhaltensführung), Mundhygiene-Demonstrationen, regelmäßige Plaque- und Zahnsteinentfernung, die Füllungstherapie, Milchzahn-Endodontie und ein engmaschiges Recall-System bei Patienten mit erhöhter Kariesanfälligkeit.

Schwierige Fälle können in Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Anästhesisten in Sedierung (durch Medikamente) oder Intubationsnarkose behandelt werden.

 

Wie behandeln wir ängstliche Kinder?

 

Ängstliche Kinder werden unter psychologischer Führung an die zahnärztliche Behandlung herangeführt, d.h. beim ersten Besuch werden lediglich alle zahnärztlichen Geräte und Instrumente in kindgerechter Sprache erläutert (sog. Desensibilisierung), um somit ein Vertrauensverhältnis zwischen uns und dem Kind aufzubauen und das Kind an die fremde Umgebung zu gewöhnen.

Meist ist im Anschluss daran in mehreren Behandlungssitzungen die Sanierung der Milchzähne unter Lokalanästhesie, welches im Rahmen der Desensibilisierung des Kindes z.B. als Schlafwasser für die Zähne bezeichnet wird, möglich. 

 

Wie gehen wir mit sehr jungen Patienten um?

Bei sehr jungen Patienten (bis zu vier Jahren) mit umfangreichen Zerstörungen der Milchzähne (z.B. durch Babyflaschenkaries) wird aufgrund mangelnder Kooperation des Patienten eine Vollnarkose (in Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Anästhesisten) durchgeführt.Anschließend ist bei einigen Kindern eine Versorgung mit einer Kinderprothese zum Ersatz von extrahierten Milchzähnen notwendig, da die Milchzähne nicht nur zur Zerkleinerung der Nahrung dienen, sondern auch als Platzhalter für die nachfolgende bleibende Dentition fungieren. Außerdem werden die Milchzähne zur Sprachbildung (insbesondere bei S- und T- Lauten) benötigt.  

 

Technisch hochmodern ausgerüstet: Beispiel Digitales Röntgen

 

Gerade bei Kindern ist das Bemühen um eine Reduktion der Strahlenbelastung durch moderne Röntgentechniken Grundsatz eines verantwortungsvollen Arztes. Als hochmodern ausgerüstete Zahnarztpraxis arbeiten wir deshalb mit digitalen Röntgengeräten. Unser computergestütztes Röntgenverfahren ist umweltfreundlich und extrem strahlenreduziert.

Seit 2013 ist unsere Praxis mit einem dentalen Volumentomograph ausgestattet, der es ermöglicht ein dreidimensionales Röntgenbild zu erstellen und uns somit in unserer Diagnostik und Behandlung unterstützt.

Nicht vergessen: Ihre Versichertenkarte mitbringen

Damit Ihr Besuch in unserer Praxis reibungslos abläuft, bitten wir Sie als Kassenpatient, bei jedem Termin Ihre Versichertenkarte mitzuführen.

Prophylaxe: Mindestens einmal im Jahr

Bei sorgfältiger Zahnpflege und normalem Zustand Ihrer Zähne sollten Sie mindestens einmal im Jahr zur Vorsorgeuntersuchung in unsere Praxis kommen. Bei anfälligen Zähnen sollten Sie auf Nummer sicher gehen und einen halbjährlichen Prophylaxe-Termin vereinbaren.

 

Unser Tipp: Lassen Sie sich von uns beraten und vereinbaren Sie nach jedem Besuch den nächsten Termin.

Sie haben weitere Fragen?

Rufen Sie uns an unter +49 228 323310 oder nutzen Sie direkt unser Kontaktformular.